BUND-Aktion zum Schutz der Wildkatze:

Im Rahmen des Projekts „Wildkatzenwälder von morgen“ hat der BUND Niedersachsen gemeinsam mit tatkräftigen Helferinnen und Helfer, unter ihnen auch Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte, erstmals 240 Quadratmeter Waldsaum eines privaten Wald-Eigentümers aufgewertet. Entlang einer Waldlichtung im Gartower Forst pflanzten wir 75 heimische Sträucher, um den Lebensraum der Wildkatze in Niedersachsen attraktiver zu gestalten und nachhaltig zu verbessern. ...

Die ausführliche Pressemitteilung des BUND Landesverbandes vom 8.2.2025 ist hier zu finden.

 

 

Die Ökologische Station in Bergen ( https://www.bund-wd.de/)

... hat im Jahr 2024 ein Gutachten zum Vorkommen der seltenen Kleinen Bachmuschel vergeben. Dieses liegt mittlerweile vor und hat ergeben, dass größere Vorkommen der Bachmuschel in der Dumme kartiert werden konnten. Nebenbei wurde dort auch ein besonderer Fund zu Tage gefördert – nämlich eine Mühlgroppe. Dieser Fisch hat besonders hohe Ansprüche an die Gewässergüte.

Mühlgroppe - Erstfund in der Dumme:

 

 

Libelle des Jahres 2025

Der BUND und die GdO (Gesellschaft der Odonatologen) haben soeben die neue "Libelle des Jahres" gekürt. Damit soll die Öffentlichkeit auf Belange des Arten- und Naturschutzes aufmerksam gemacht werden. Für 2025 ist es die Gebänderte Heidelibelle (Sympetrum pedemontanum) geworden. Diese wunderhübsche Art - mit ihren kontrastfarben braunen Flügelbändern und ihrem Flugbild unverwechselbar - ist für Niedersachsen bemerkenswerterweise erst seit den 1970er Jahren bekannt. Und leider wird sie seit einiger Zeit immer rarer. In der Roten Liste der Libellen Niedersachsens und Bremens wird sie als "sehr selten" und in der Gefährdungskategorie "3" geführt, wozu vor allem der stark rückläufige kurzfristige Bestandstrend beigetragen hat.

Lüchow-Dannenberg gehört zwar eher zu den norddeutschen Schwerpunktvorkommen, aber auch hier muss man den kleinen Flieger im Hochsommer lange suchen. Die Gebänderte Heidelibelle gibt es bei uns vor allem in der Jeetzelniederung an einigen Gräben und kleinen Kanälen mit begleitender Gras-Staudenflur. Dort leben die Larven im Gewässer, während sich die erwachsenen Libellen gerne besonnte Sitzwarten an Grashalmen und anderen eher zarten Strukturen in der Nähe suchen. Für den Erhalt dieser besonderen Art wäre es u. a. wichtig, solche Vegetation nicht zu radikal zu mähen, sondern diese abschnittweise auch mal stehenzulassen. Und wenn Gewässerränder geschnitten werden, sollte das Mahdgut nicht als Mulch liegengelassen, sondern entfernt werden. Das hilft, solche Standorte nicht zusätzlich aufzudüngen, sondern eher auszumagern und nicht so wüchsige, dafür blütenreichere Saumvegetation zu fördern. Davon hätten auch viele andere Insekten einen Vorteil.

Christian Fischer

 

 

Neues BUND-Projekt „Mehr Arten im Garten“  

Der BUND startet Anfang 2025 ein neues Projekt „Mehr Arten im Garten“. In acht Regionen in Niedersachsen sollen Wildstaudennetzwerke von heimischen Stauden für Wildbienen aufgebaut werden - und wir in Lüchow-Dannenberg sind mit dabei. Durch die Förderung der Bingo-Umweltstiftung werden 20 Personen pro Region mit Equipment zur Anzucht von Wildstauden ausgestattet. Die heimische Wildstauden werden aus zertifiziertem Regio-Saatgut gezogen. Die vorgezogenen Stauden werden im Mai untereinander getauscht für die eigenen Gärten und für Bepflanzungen in einem separaten Gebiet. Weitere Infos: marlene.harney62@gmail.com oder telefonisch: 05862-1544.

 

 

Rückblick auf den Moor-Aktionstag vom 16. 2. 24 in der Oberen Dumme-Niederung Hier wurde auf einer Fläche des BUND der Wasserrückhalt, der schon mal vor rund 30 Jahren begonnen wurde aber inzwischen nicht funktionstüchtig war, erneuert. Mit dieser Aktion soll der Torfkörper des Quellmoores erhalten werden. Viele der damals angelegten Staue sind nicht mehr dicht, wodurch das Wasser durch Gräben und Vorfluter abgeleitet wird und dem Gebiet nicht mehr zur Verfügung steht. Nachdem bereits im letztes Jahr bei einer ersten Aktion zwei der defekten Staue erfolgreich repariert wurden, gingen wir dank tatkräftiger Mitstreiter und mit etwas veränderter Technik an zwei weitere Abflussbereiche ran.

In dem etwas unwegsamen und sumpfigen Gelände wurde das Material herangetragen, wobei Gummistiefel natürlich Pflicht waren. Die neuen Staue bestehen nun aus Holzbohlen, zusätzlich abgedichtet mit organischem Material. Bei der teilweise anstrengenden Arbeit kam aber auch der Spaß bei den Pausen mit Kaffee, Tee, Kuchen und dem perfekten Wetter nicht zu kurz. Nach der Fertigstellung war bereits der Erfolg sichtbar: Das Wasser staute sich um etwas 30 cm an. Wie sich diese Maßnahme zukünftig auswirken wird, soll durch regelmäßige Kontrollen dokumentiert werden.

Nochmals vielen Dank an die Helferinnen und Helfer und die nächste Aktion ist bereits in der Planung ;-)




Frühling im Wendland

Winterling

Erdkröte

Frühling an der Elbe

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