BUND Kreisgruppe Lüchow-Dannenberg
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Vernetzt für den Naturschutz in der Region

08. Oktober 2025

(v.l. Lothar Steffen, Ulrike Ahlers, Ena Fölz, Marlene Harney, Jens Kirsten, Petra Dittberner, Elisabeth Bischoff, Karin Mayer, Kerstin Palatz. Foto: Katrin Reinecke)

BUND-Regionalgruppe Nordostniedersachsen trifft sich in der Ökologischen Station Wendland-Drawehn

Am 7. Oktober trafen sich Ehrenamtliche des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus den Landkreisen Lüneburg, Harburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg zum jährlichen Präsenztreffen. Ziel der 2022 gegründeten BUND Regionalgruppe Nordostniedersachsen ist es, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um sich so verstärkt für den Erhalt der Natur einzusetzen.

„Wir freuen uns über den Besuch der BUND-Aktiven aus den benachbarten Landkreisen“, so Marlene Harney von der Kreisgruppe Lüchow-Dannenberg. „Wir haben zahlreiche Überschneidungen in unseren Themen, da ist der Austausch wertvoll. So können wir uns gegenseitig beraten. Es ist gut, wenn nicht alle ihr eigenes Süppchen kochen.“ Passend dazu wurde sich beim Treffen gemeinsam mit einer Gemüsesuppe aus regionalen Zutaten gestärkt. Anschließend führte Petra Dittberner, Mitarbeiterin der Ökologischen Station, zu BUND eigenen Flächen und erläuterte u.a. Moorschutzmaßnahmen vor Ort.

Ena Fölz, die hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin der Regionalgruppe, betont: „Alle Aktive hier eint ihr intensives Engagement für den Umweltschutz, in das viele einen großen Teil ihrer Freizeit investieren. Da gibt es viele Gemeinsamkeiten. Beispielsweise feiern zwei der Gruppen nächstes Jahr 50-jähriges Gründungsjubiläum – so lange ist der BUND bereits aktiv in den Landkreisen Harburg und Uelzen. Angesichts der zahlreichen Krisen und Rückschritte in Umwelt- und Klimafragen ist Zusammenarbeit aktuell wichtiger denn je.“

Elisabeth Bischoff, 1. Vorsitzende des BUND Regionalverbands Elbe-Heide, verweist auf den passenden Treffpunkt: „Wir haben heute viel über die Projekte der Ökologischen Station erfahren z. B. über die Zusammenarbeit mit den Landwirt*innen in der Region. Das ist auch für andere Regionen ein Vorbild. Der Wasserrückhalt in der Landschaft kann nur mit den Bewirtschaftenden erzielt werden, hier müssen noch mehr Kooperationen in der Fläche initiiert werden: Naturschutz, Klimaschutz und Landwirtschaft müssen da mehr Hand in Hand gehen.“

Die Regionalgruppe besuchte dieses Jahr mehrfach landwirtschaftliche Betriebe in den Regionen, um mit Landwirt*innen in den Austausch zu gehen. Das Thema wird weiter gemeinsam verfolgt werden. Genau wie der Widerstand gegen die geplante A39 von Lüneburg nach Wolfsburg oder die Frage des Igelschutzes durch ein Nachtfahrverbot von Mährobotern, welches in Lüchow-Dannenberg neuerdings besteht in anderen Landkreisen noch nicht.

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